Behandlungsspektrum, EuromedClinic

Harnwegsinfektionen bei der Frau


Entzündliche Erkrankung des unteren Harntraktes hervorgerufen durch Bakterien. weiter zur Entstehung...

Bei der unkomplizierten Harnwegsinfektion der Frau - im Volksmund auch Blasenentzündung oder Blasenkatarrh genannt - handelt es sich um eine häufig auftretende Erkrankung, etwa jede 5. Frau ist davon betroffen. So ermöglicht z.B. die bei der Frau im Vergleich zum Mann nur sehr kurze Harnröhre von etwa 3cm den Bakterien ein leichtes Aufsteigen in die Harnblase. Betroffen sind vor allem geschlechtsaktive Frauen und ältere Frauen nach den Wechseljahren (Östrogenmangel). Bekannt ist die Infektion als Honey-moon-Blasenentzündung, die sich kurz nach dem Geschlechtsverkehr entwickelt. Störungen der Scheidenflora gehen häufig einer Blaseninfektion voran. Das Risiko einer Fehlsiedlung der Scheide ist bei Östrogenmangel (Wechseljahre, Stilzeit, manche Verhütungspräparete) erhöht.
Von einer unkomplizierten Harnwegsinfektion wird gesprochen, wenn keine die Entzündung fördernden Faktoren oder eine Mitbeteiligung von Harnleitern und Nieren vorliegen. Anderenfalls handelt es sich um eine komplizierte Infektion, die einer längeren Behandlung und - wenn nicht bereits geschehen - einer weiteren Abklärung bedarf.
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  • ausreichende Trinkmenge pro Tag von etwa 2 l.
  • Vermeiden von Unterkühlungen durch z.B. nasse Badebekleidung
  • Entleerung der Harnblase nach dem Geschlechtsverkehr. Obstsäfte (Preiselbeeren, Cranberry) und harnsäuernde Medikamente zur Vorbeugung
  • Vorbeugung und ggf. Behandlung von Scheideninfektionen durch Ansäuerung des lokalen Milieus und ausreichende Östrogenversorgung der Scheide

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  • leichtes Brennen bei der Blasentleerung bis hin zu unkontrollierbarem Harndrang
  • kurze Intervalle zwischen den Blasenentleerungen mit nur kleinen Urinmengen
  • Schmerzen und Fieber
  • nicht selten enthält der Urin Blut
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Eine Urinuntersuchung weist weiße Blutkörperchen (Entzündungszellen) sowie Bakterien im Schnelltest nach. Es wird eine Bakterienkultur angelegt, damit die verursachenden Keime identifiziert werden können. Danach ist die Testung dieser Bakterien auf verschiedene Antibiotika möglich, um die Medikamente zu überprüfen bzw. zu planen.
Die Nieren und die Harnblase werden mit Ultraschall untersucht.
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Die krampfartigen Unterbauchschmerzen lassen sich durch Wärme lindern. Eine durch Bakterien verursachte Blasenentzündung erfordert eine antibiotische Behandlung über 3 Tage. Infektionen des oberen Harntraktes machen eine längere Behandlungsdauer notwendig.
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Das Vorhandensein sowohl der Labortechnik als auch von Ultraschallgeräten ermöglicht die sofortige Sicherung der Diagnose und den schnellen Behandlungsbeginn entsprechend dem aktuellen Stand des Wissens. Ein adäquate Versorgung 24 Stunden am Tag wird zudem durch die Notfallambulanz der EuromedClinic gewährleistet, über die ein urologischer Facharzt immer erreichbar ist.

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